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Osteopathie

Die osteopathische Medizin dient der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Die Diagnose erfolgt mit spezifischen osteophatischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Die Anwendung dieser Medizin setzt genaueste Kenntnisse der Anatomie(Leichenpräparation) und Physiologie voraus. Zu den Grundlagen der Osteopathie zählen die Einheit des menschlichen Körpers, die wechselnde Abhängigkeit von Struktur und Funktion und die selbstregulierenden Kräfte im Körper.

Manchmal muss man den Mut haben und sich die Zeit nehmen, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Und plötzlich erscheint ein Licht am Ende des Tunnels.

 

Allgemeines:

Die Osteopathie wird in 4 Bereiche eingeteilt:

  • Cranio sakrale Osteopathie (Schädel-Wirbelsäule)
  • Viszerale Osteopathie (Eingeweide)
  • Parietale Oseopathie (Bindegewebe / Bewegungsapparat)
  • Kinder - Osteopathie

 

Cranio sakrale Osteopathie:

Dieser Teil der Osteopathie wurde von Dr. William Sutherland entwickelt. Er untersuchte den Schädel des Menschen und entwickelte eine Methode mit der der rhythmische Fluss des Gehirnwassers ertastbar wird. Nach der osteopathischen Lehre ist dieser Rhythmus wie Atem und Herzschlag ein eigenständiger Körperrhythmus und kommt vermutlich durch die an- und abschwellende Bewegung des Gehirnwassers zustande.
Das Cranio sakrale System steht mit dem ganzen Körper in enger Verbindung (cranio = Schädel und sacrum = Kreuzbein). Bei Störungen in diesem zusammenhängenden Bereich können negative Auswirkungen auf Muskeln, Knochen, Organe oder dem Nerven-, Gefäß- und Hormonsystem auftreten. Durch die cranio sakrale Therapie können diese Störungen ertastet werden und durch meist sehr sanften Druck auf Schädel oder bestimmte Körperregionen behandelt und normalisiert werden. Vor allem bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems konnten deutliche positive Beeinflussungen durch diese Therapie festgestellt werden. Die cranio sakrale Therapie bewirkt eine allgemeine Stärkung der Vitalfunktionen und dient dem Ausgleich bei Spannungszuständen.
Indikationen:

  • chronische Kopfschmerz / Migräne
  • Schwindel
  • Ohrgeräusche (Tinitus)
  • atypische Gesichtsschmerzen
  • Kiefergelenkschmerzen
  • Bandscheibenvorfall
  • chronischer Becken- und Rückenschmerz
  • rheumatische Erkrankungen
  • Hormonstörungen
  • Bluthochdruck
  • Nachsorge bei Schlaganfall

 

Viszerale Osteopathie:

Die viszerale Osteopathie behandelt die inneren Organe, Gefäße und einen Teil des Nervensystems. In der viszeralen Osteopathie wird das Organ direkt, sanft und oft mit schnellem Erfolg behandelt. Dabei wird die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu der sie einhüllenden Muskulatur und dem Bindegewebe ertastet und behandelt. Innere Organe sind durch Faszien und Bänder beweglich befestigt. Bei Verspannungen, OP's und Vernarbungen wird die Beweglichkeit der Organs deutlich beeinträchtigt. Dadurch können Funktionsstörungen der Organe selbst entstehen und über Reflexe auch Störungen am Skelettsystem (Ausstrahlungen) auftreten. Bei der viszeralen Osteopathie werden die Spannungszustände der Bänder gelöst, vorhandene Narben mobilisiert und die Funktion des inneren Organes unterstützt und normalisiert.
Indikationen:

  • chronische Verdauungsbeschwerden (Reizdarm)
  • chronische Magenschmerzen
  • Leber- und Gallenprobleme (Schmerzen nach Gallenblasenentfernung)
  • chronische Blasenbeschwerden
  • Nierenerkrankungen
  • Lungenleiden(Asthma. chronische Bronchitis
  • Frauenleiden (Beckenboden)
  • Prostatabeschwerden
  • Inkontinenz (Blasenbeschwerden)
  • Allergien
  • chronische Müdigkeit
  • Nachsorge nach Bauch-Operationen
  • chronisch organbedingte Rückenbeschwerden
  • Lympathische Stauungen

 

Parietale Osteopathie:

In der parietalen Osteopathie werden Schmerzen und Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates behandelt. Der Osteopath diagnostiziert vorhandene Verspannungen und Gelenkblockaden und löst, bzw. entspannt diese gezielt.
Indikationen:

  • Kopfgelenksblockierungen (Schwindel, "schwarz vor den Augen")
  • Wirbelgelenkblockierungen
  • ISG - Blockierungen
  • Hüft- und Knieschmerzen
  • Pro- und Supinationstraumen (Verletzungen am Sprunggelenk)
  • Schulter/Arm - Syndrom
  • Behandlung von Unfallfolgen
  • Haltungsschäden